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In meinem fast schon alltäglichem Gang zum Supermarkt…

Geschichte / Beitrag:
In meinem fast schon alltäglichem Gang zum Supermarkt meiner Wahl, um mein Mittagessen zu holen, ist mir in der belebten Petersstraße etwas über das Pflaster eingefallen, dass mir schon immer irgendwie omnipräsent war (in meiner Wahrnehmung besonders häufig in Städten) und mir hier jetzt wieder aufgefallen ist - in einer Straße, deren Pflaster ich übrigens nicht allzu mag, weil er so glatt, einseitig, unspannend ist (ich mag lieber die unförmigen Pflastersteine mit Lücken): Kaugummis und Spucke. Auch wenn Letztere glücklicherweise seltener ins Auge fällt (wenn sie es tut, dann auch oft an Bushaltestellen), ist sie doch immer sehr abartig und mit Empörung verbunden. Wenig Empörung über das Pflaster, als über die Menschen, die spucken. Das Gleiche gilt für Kaugummis: sind all diese dunkeln Flecken alte Kaugummis? Gibt es wirklich so viele Menschen, die Kaugummis nutzen und ausspucken? Oder sind Kaugummis besonders persisent und halten sich gut? Sind sie dann nicht auch Zeugnisse von Kultur und Überlieferer? Vielleicht ja... Aber abstoßend sind sie trotzdem.
Stadtbezirk / Ort:
Zentrum
Schlagworte:
Pflaster Geschichte Sensorik Weg Infrastruktur Handwerk
Straße:
Petersstraße
Eingereicht am:
2026-05-28
Beitragstyp:
Text
Breitengrad:
51.338432
Längengrad:
12.374666
Attribution
Citation:
"In meinem fast schon alltäglichem Gang zum Supermarkt…", Leipziger Pflastergeschichte/n, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), https://pflastergeschichten.leibniz-gwzo.de/items/pflaster_780559519.html